Erika leitner

 
 

Meine Gedanken fließen während der Arbeit

in das Objekt - und sie fließen zurück zum

Betrachter.

Bewußtseinsprozesse während der Arbeit sind

für die Spannung im Werkstück von Bedeutung,

weil ich sehr impulsiv direkt das Metall bearbeite.
Ich respektiere die "eigene Initiative" des Materials

und schalte mich mit meinen Vorstellungen in den

Werdeprozeß ein. Spannung im richtigen Maß eingesetzt ist Kunst.

Für mich ist Kunstschaffen ein Weg zur Selbstfindung.
Das "Sich-Such" ist notwendig für ein "Sich-Finden".
Wege nach innen und Wege nach außen werden in ihren Schwierigkeiten durchlebt und bewältigt.

Schmuck ist das Kunstwerk, mit dem wir hautnah und körpernah leben, atmen, sind.

In den Materielien meiner Arbeiten liegen keine großen Werte, mit denen man Geld machen und protzen kann.
 Mein Schmuck soll aus Liebe und ideelen Gründen getragen werden.
 Es zählt der Mensch, nicht sein "Status", nicht seine "Macht".

Durch meine Arbeit konnte ich immer Zugang zu Menschen finden.
Diese große Chance, kam mir im besonderen in Ländern wie Afrika und dem Mittleren Osten, in denen ich mehrere Jahre lebte, sehr gute.
Oft auch konnten mich Menschen durch meine Arbeit kennenlernen, ehe wir  Möglichkeit hatten, zueinander zu finden.

Jedes kleinste Bemühenen ist wichtig in unserer Welt, um aufeinander zuzugehen und ohne Vorurteile die auf uns zukommenden Probleme dieser Welt bewältigen.

Artist Statement